Begegnungen LK Süd (2021/22)

  • 9.Spieltag LK Süd (12.06.2022): Steinbach I – Lorsch I
  • 8.Spieltag LK Süd (22.05.2022): Lorsch I – Bensheim II
  • 7.Spieltag LK Süd (08.05.2022): Babenhausen I – Lorsch I
  • 6.Spieltag LK Süd (13.03.2022): Lorsch I – Rödermark/Eppertshausen I
  • 5.Spieltag LK Süd (13.02.2022): Lorsch I – Frankfurt-West I
  • 4.Spieltag LK Süd (23.01.2022): Mörlenbach-Birkenau II – Lorsch I
  • 3.Spieltag LK Süd (05.12.2021): Lorsch I – Hattersheim I

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2.Spieltag LK Süd (07.11.2021): Bickenbach I – Lorsch I 4-4

Starkes Unentschieden gegen stark aufgestellte Bickenbacher

Am 2. Spieltag musste die Mannschaft vom SC 1970 Lorsch das Auswärtsspiel beim SK
Bickenbach bestreiten.
An Brett 1 traf Markus Meiser auf den starken Peter Keller.
Anfangs entwickelte sich eine ausgeglichene Stellung. Meiser erspähte eine
Möglichkeit einen Bauern zu gewinnen, doch Keller konterte und es gelang ihm
Meisers Dame „einzuklemmen“. Meiser versuchte noch zu retten was zu retten war,
doch alle Mühen waren vergeblich. Die Partie ging verloren.
An Brett 2 standen sich die Kontrahenten Jochen Wilhelm und Leon de Visser,
gegenüber. De Visser postierte seine Figuren am Königsflügel mit der Absicht einen
direkten Angriff auf den König zu initiieren. Doch Wilhelm fand aktives Gegenspiel
am Damenflügel, öffnete die b-Linie und nahm einen schwachen Bauern auf dem Feld c3
ins Visier. Diese Strategie erwies sich als wirksamer und Wilhelm konnte in ein
vorteilhaftes Endspiel abwickeln, welches er sicher zum Sieg führte. Mit Sicherheit
die Partie des Tages und einen vollen Zähler für das Lorscher Punktekonto.
Der Kampf zwischen Danny Schmidt und Christian Schramm fand an Brett 3 statt.
Schmidt musste einen Bauernverlust hinnehmen und schließlich landete man in einem
Turmendspiel mit zwei gegen einen Bauern zugunsten von de Visser.
Schmidt ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und konnte die Partie souverän
Remis halten. Ein wichtiger halber Punkt für den SC Lorsch war somit gesichert.
Die Partie zwischen Michael Janson und Patrickt Will wurde an Brett 4 angesetzt.
Will wählte einen langsamen, aber soliden Aufbau. Somit konnten beide Parteien ihre
Eröffnungskonzepte ungestört realisieren. Janson kam nach einigen taktischen
Geplänkeln sogar in Vorteil, entschied sich jedoch dafür keine undurchsichtigen
Risiken einzugehen. Der Vorteil verflog und die Spieler einigten sich auf
Unentschieden. Ein weiterer halber Punkt war zu verbuchen.
An Brett 5 saßen sich Wolfgang Langer und Jonas Riemann gegenüber.
Nach befriedigendem Eröffnungsverlauf aus der Sicht Langers entstand ein hitziges
Gefecht. Denn Riemann opferte eine Figur und erhielt als Kompensation einige
gefährliche Mehrbauern. Tatsächlich gelang es Riemann seinen Gegner derart unter
Druck setzen, sodass Langer nach zäher Verteidigung die Segel streichen musste.
An Brett 6 traf Johannes Esterluss auf Hans Emil Müller. Esterluss kam aufgrund
aktiver gegnerischer Figuren etwas in Nachteil. Doch Esterluss meisterte die
Situation mit all seiner Routine und lies keine weiteren Aktivitäten seines
Widersachers zu. Somit endete auch diese Auseinandersetzung in einem Unentschieden.
An Brett 7 konnte Andreas Degenhardt gegen Finn Bender ebenfalls sein Können unter
Beweis stellen. Degenhardt gelang es einen Springer auf dem Feld c4 zu platzieren
und so dauerhaften Druck auf den gegnerischen Bauern b6 auszuüben.
Zudem wirkten Benders Figuren etwas unkoordiniert. Diese Umstände nutzte
Degenhardt, konnte seinen Vorteil weiter ausbauen und in einer schönen, positionell
geführten Partie den Sieg erringen. Somit war ein weiterer Punkt gesichert.
An Brett 8 spielte Benedikt Gremm gegen Ingo Riemann.
Gremm konnte seinen Gegner in eine beengte Lage bringen und diesen zur Verteidgung
zwingen. Mit einer zentralisierten Dame im Verbund mit einem starken Läufer
existierten sogar latente Drohungen gegen den gegnerischen König. Gremm zeigte
Kampfeslust und tauschte die Damen um eine Gewinnidee durchzusetzen. Daraufhin
entbrannte der Kampf von Neuem und auch Riemann suchte seine Chance um einen vollen Punkt einzuheimsen. Doch im Weiteren konnte sich keine der beide Spieler
durchsetzen und auch diese spannende Partie endete mit einem Remis.
Somit kam es zum Endstand von 4:4 Punkten.
Der zweite Spieltag verlief aus Lorscher Sicht recht erfolgreich. Bedenkt man, daß
Bickenbach an den vorderen Brettern sehr stark besetzt war, immerhin mit zwei FIDE-
Meistern. So konnte die Lorscher Mannschaft unter Beweis stellen, daß sie auch
gegen nominell stärkere Gegner bestehen kann.

Bericht von Michael Janson, Pressewart SC 1970 Lorsch

Begegnungen in der Übersicht:

SK Bickenbach 1SC 1970 Lorsch 14:4
Keller, PeterMeiser, Markus1:0
de Visser, LeonWilhelm, Jochen0:1
Schramm, ChristianSchmidt, Danny½:½
Will, PatrickJanson, Michael½:½
Riemann, JonasLanger, Wolfgang1:0
Müller, Hans EmilEsterluss, Johannes½:½
Bender, FinnDegenhardt, Andreas0:1
Riemann, IngoGremm, Benedikt½:½

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1.Spieltag LK Süd (31.10.2021): Lorsch I – Langen I 5:3

Gelungener Auftakt in die Saison

Zum Saisonauftakt in der Landesklasse Süd empfing die Mannschaft vom SC 1970 Lorsch
das Schachteam vom SK Langen.
An Brett 1 traf Neuzugang Markus Meiser auf Jannik Eurich.
Eurich versuchte mit einem zweischneidigen Bauernzug am Königsflügel Initiative zu
entwickeln. Doch nach einigen ungenauen Zügen Eurichs zeigte Meiser sein ganzes
Können und lies seinem Gegner nicht die geringste Chance. So konnte Meiser in
souveräner Art und Weise die Partie für sich entscheiden und der Lorscher
Mannschaft einen vollen Punkt sichern.
An Brett 2 standen sich die Kontrahenten Jochen Wilhelm und Ali Özden Özdemir
gegenüber. Wilhelm, der die weißen Steine führte, wählte eine ruhige
Eröffnungsvariante. Nach einem unbedachten Damenzug Özdemirs wurde diese in eine
ungünstige Position zurückgedrängt. Im weiteren Verlauf der Partie übersah Özdemir
einen taktischen Schlag und Wilhelm wickelte in ein gewonnenes Enspiel mit einigen
Mehrbauern ab. Somit war ein weiterer voller Punkt auf der Lorscher Habenseite zu
verbuchen.
Der Kampf zwischen Danny Schmidt und Matthias Kürschner fand an Brett 3 statt.
Kürschner wählte eine aggressiv ausgerichtete Eröffnungsvariante, doch Schmidt
antwortete darauf mit einem soliden Aufbau. Desweiteren konnte Schmidt die f-Linie
für einen Turm öffnen, und in Verbindung mit einem starken Läufer auf der
Diagonalen g1-a7 versprach er sich wohl einiges an Vorteil. Kürschner gelang es
jedoch eben diesen Läufer abzutauschen. Danach verflachte das Spiel etwas und
endete in einem gerechten Unentschieden.
Die Partie zwischen Michael Janson und Stefan Reisch wurde an Brett 4 angesetzt.
Nach ruhigem Verlauf in der Eröffnung konnte Reisch sein Spiel allmählich
entwickeln und sogar einen nicht unbeträchtlichen Stellungsvorteil im Mittelspiel
erreichen.
Daraufhin hatte es den Anschein, als käme Janson in arge Bedrängnis. Doch Janson
konnte sich, in einer taktisch zugespitzten Situation, aus der Umklammerung lösen
und letztlich sogar einen Bauern gewinnen.
Jedoch konnte er diesen Vorteil nicht realisieren, da er im weiteren Partieverlauf
zweimal daneben griff und einfache Gewinnfortzetzungen übersah. Die Partie endete
aus Lorscher Sicht mit einem schmerzhaften Remis.
An Brett 5 saßen sich Wolfgang Langer und Willi Koschinski gegenüber. Nach der
Eröfnung entstand eine Position mit offenem Charakter. Koschinski konnte im
weiteren Verlauf des Spiels einen Bauern gewinnen, doch Langer zwang den Gegner
durch eine Abtauschaktion, einen Doppelbauern zu akzeptieren. Somit war eine
Stellung erreicht, in der Koschinski seinen materiellen Vorteil nicht mehr
verwerten konnte. So kam es zu einer weiteren Punkteteilung.
An Brett 6 traf Altmeister Johannes Esterluss auf den jungen Jonas Renk. Esterluss
verfolgte eine ruhige, solide Strategie, wie man es vom ihm gewohnt ist. Er
erzielte zwar einen minimalen Vorteil, doch kam es im folgenden Spielverlauf zu
einigen Figurenabtäuschen. Bei deutlich reduziertem Material spielte Esterluss
mannschaftsdienlich und vermied unnötige Risiken. Somit endete auch diese
Auseinandersetzung in einem Unentschieden.
An Brett 7 konnte Jens Bellingrath gegen Nachwuchsspieler Liam Kürschner seine
ganze Routine ausspielen.
Bellingrath gelang es ein starkes Bauernzentrum zu errichten und einen mächtigen
Springer auf dem Feld e3 zu platzieren. Auf der Grundlage aktiver Figurenstellung
entwicklete er eine deutliche Initiative am Königsflügel und attacktierte scharf
den gegenerischen König. Kürschner akzeptierte seine aussichtlose Lage und gab sichgeschlagen. Somit war ein weiterer Punkt gesichert.
An Brett 8 erzielte Ralph Reinhardt gegen Maja Buchholz einen optisch schönen
Raumvorteil im Zentrum. Doch Buchholz suchte Gegenspiel und postierte zwei
wirkungsvolle Springer auf den Feldern e5 und c5. Reinhardt versuchte im Folgenden
Vorteil am Damenflügel zu erspielen. Diese Strategie entwickelte allerdings nicht
die erhoffte Durchschlagskraft, und Buchholz konnte eine vorteilhafte Stellung
erreichen und diese zum Sieg führen.

Somit kam es zum Endstand von 5:3 Punkten für den SC 1970 Lorsch.

Der erste Sieg im ersten Match gibt nun Rückhalt für die schwere Aufgabe am
nächsten Spieltag beim SK Bickenbach.

Bericht von Michael Janson, Pressewart SC 1970 Lorsch

Begegnungen in der Übersicht:

SC 1970 Lorsch ISK Langen I5:3
Meiser, MarkusEurich, Jannik1:0
Wilhelm, JochenÖzdemir, Ali Özden1:0
Schmidt, DannyKürschner, Matthias½:½
Janson, MichaelReisch, Stefan½:½
Langer, WolfgangKoschinksi, Willi½:½
Esterluss, JohannesRenk, Jonas½:½
Bellingrath, JensKürschner, Liam1:0
Reinhardt, RalphBuchholz, Maja0:1

geschlagen. Somit war ein weiterer Punkt gesichert.
An Brett 8 erzielte Ralph Reinhardt gegen Maja Buchholz einen optisch schönen
Raumvorteil im Zentrum. Doch Buchholz suchte Gegenspiel und postierte zwei
wirkungsvolle Springer auf den Feldern e5 und c5. Reinhardt versuchte im Folgenden
Vorteil am Damenflügel zu erspielen. Diese Strategie entwickelte allerdings nicht
die erhoffte Durchschlagskraft, und Buchholz konnte eine vorteilhafte Stellung
erreichen und diese zum Sieg führen.
Somit kam es zum Endstand von 5:3 Punkten für den SC 1970 Lorsch.
Der erste Sieg im ersten Match gibt nun Rückhalt für die schwere Aufgabe am
nächsten Spieltag beim SK Bickenbach.